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| USA | Mexiko | Kanada | Indianer |
|---|---|---|---|
Wir bitten noch um etwas Geduld.
Z.Zt. stehen nur die Geschichten Kanadas und Mexikos zur Verfügung
sowie der USA bis 1824.
24.06.1497
Giovanni Caboto erreicht in englischem Auftrag als erster Europäer das nordamerikanische Festland, wähnt sich aber in China. Wo er konkret an Land ging, ob in Labrador, Neuengland oder Neufundland, ist unsicher. St. John's nimmt für sich in Anspruch, als erste europäische Siedlung in Nordamerika von ihm gegründet worden zu sein; sie ist nach Johannes dem Täufer benannt.
1507
Auf der Weltkarte von Martin Waldseemüller erscheint zum ersten Mal der Name "America" für den neu entdeckten Kontinent.
1513
Die Spanier entdecken Florida.
06.11.1528
Der spanische Conquistador Álvar Núñez Cabeza de Vaca erreicht schiffbrüchig als erster Europäer texanischen Boden.
28.05.1539
Hernando de Soto landet bei Tampa Bay an der Küste Floridas und beginnt seine vierjährige Expedition durch den nordamerikanischen Südosten.
1540
Die Choctaw und Hernando de Sotos Expedition liefern sich ein Gefecht in der Chocktaw-Stadt Mabilla (im heutigen Alabama). 40 Spanier und mehrere Tausend Indianer sterben.
08.05.1541
Hernando de Soto entdeckt als erster Europäer den Mississippi River.
Juli 1585
Sir Walter Raleight gründet im Auftrag der englischen Königin Elisabeth I. die erste englische Kolonie in Nordamerika und nennt sie zu Ehren der unverheirateten Königin Virginia (engl. virgin = Jungfrau). Der Ansiedlungsversuch scheitert jedoch bis 1590 am Widerstand der Indianer.
24.05.1607
Englische Siedler gründen fünf Wochen nach ihrer Landung in Virginia die erste englische Dauersiedlung auf nordamerikanischen Boden und nennen diese Jamestown.
1608
Kapitän John Smith, der den meisten aus der Pocahontas-Legende bekannt ist, erkundet die Chesapeake Bay als erster Weißer.
1612
In der englischen Kolonie Virginia beginnt der Anbau von Tabak.
1609
Samuel de Champlain entdeckt den Champlain-See in den USA.
1610
Henry Hudson, ein englischer Seefahrer, erkundet den Hudson River.Santa Fe wird Sitz des Gouverneurs von Neu Spanien und ist damit heute die älteste Hauptstadt eines US-Bundesstaates.
09.08.1619
In Jamestown findet die erste Versammlung der englischen Siedler statt bei der Beschlüsse über das Steuerwesen, Tabakpreise usw. gefasst werden. Im selben Monat erreichen die ersten schwarzen Sklaven die Siedlung.
19.11.1620
Die "Mayflower" mit 102 englischen Puritanern landet in Amerika.
21.11.1620
Die Pilgerväter (, die mit der Mayflower in den englischen Kolonien in Amerika angekommen sind, unterzeichnen in der Nähe von Cape Cod den Mayflower-Vertrag, die Verfassung der Kolonie Plymouth.
03.06.1621
Die Niederländische Westindien-Kompanie erhält in ihrem Land das exklusive Handelspatent für Amerika.
1624
Niederländer gründen in Nordamerika die Kolonie Neu Amsterdam, das spätere New York City.
04.05.1626
Ankunft des Niederländers Peter Minnewit auf der Halbinsel Manhattan. Er kauft den Indianern die Halbinsel für 60 Gulden ab und gründet hier die Kolonie Neuniederlande mit der Stadt Neu-Amsterdam (heute New York).
Um 1628
Die Massachusetts Bay Company wird von puritanischen Siedlern gegründet.
1630
Gründung von Cambridge in Massachusetts in den späteren USA.
28.10.1635
Gründung des Harvard College in Cambridge, Massachusetts.
1642
Am Delaware-Fluss entsteht die Kolonie Neuschweden durch die schwedische Westindien Kompanie.
18.05.1652
In Rhode Island wird ein Gesetz gegen die Sklaverei erlassen.
1655
Der Gouverneur der Neuniederlande, Peter Stuyvesant, erobert die schwedische Kolonie am Delaware-Fluss und verleibt sie seiner Kolonie ein.
30.09.1659
Peter Stuyvesant, der Gouverneur von Nieuw Nederland, verbietet das Tennisspiel während der Gottesdienstzeiten.
24.03.1663
Der englische König Karl II. übergibt acht Lord Proprietors, die ihm zur Thronbesteigung verholfen hatten, Gebiete in Nordamerika, dem heutigen Carolina.
27.07.1663
Das englische Parlament beschließt in einer zweiten Navigationsakte, dass Güter für die nordamerikanischen Kolonien ausschließlich auf englischen Schiffen und von England aus transportiert werden dürfen.
12.03.1664
Englands König Charles II. verschafft seinem Bruder James, dem Herzog von York und Oberbefehlshaber der englischen Flotte, die gesamte niederländische Atlantikküste Nordamerikas als Besitz. Das Gebiet gehört ihm nicht, es ist die Kolonie Nieuw Nederland der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande. Die königliche Entscheidung beschwört prompt zwischen beiden Staaten Auseinandersetzungen herauf.
02.05.1670
Englands König Karl II. genehmigt in der Gründungsurkunde für die Hudson's Bay Company ihr den Handel mit Indianern an allen in die Hudson Bay mündenden Flüssen. Die Pelzhandelsgesellschaft zählt zu den weltweit ältesten bestehenden Unternehmen.
18.03.1673
John Berkeley verkauft seinen Teil von New Jersey an die Quäker.
17.05.1673
Jacques Marquette und Louis Joliet beginnen mit der Erkundung der Großen Seen und des Mississippi River.
17.06.1673
Die Franzosen Louis Joliet und Jacques Marquette entdecken den Mississippi River.
04.03.1681
Als Entschädigung für eine Geldforderung an die Krone überträgt König Karl II. von England urkundlich alles Land zwischen Maryland und dem Delaware River an William Penn, einen Anhänger der Quäker.
1681
Französische Siedler beginnen mit der Kolonialisierung Louisianas.
27.10.1682
Die Stadt Philadelphia in Pennsylvania wird gegründet.
07.04.1683
Der französische Entdecker Rene-Robert Cavelier, Sieur de La Salle erreicht als erster Europäer die Mündung des Mississippi River. Am 9. April nimmt er feierlich von allen Gebieten am Mississippi für die französische Krone Besitz und nennt das Territorium zu Ehren von König Ludwig XIV. "La Louisiane" (Louisiana, heute ein Bundesstaat der USA).
06.10.1683
Die erste geschlossene Gruppe von Deutschen erreicht Nordamerika unter der Führung von Franz Daniel Pastorius.
1683
Gründung von Germantown durch ausgewanderte Mennoniten aus Krefeld.
19.03.1687
Der französische Entdecker Rene-Robert Cavelier, Sieur de La Salle wird im Gebiet des heutigen Texas von eigenen Leuten ermordet.
03.02.1690
In der britischen Kolonie Massachusetts kommt das erste Papiergeld in Amerika in Umlauf.
25.09.1690
Ein sehr kurzes Aufblühen hat die Presse in den britischen Kolonien in Amerika. Die Zeitung "Publick Occurrences Both Foreign and Domestick" erscheint erst- und zugleich letztmals, weil sie von den britischen Behörden Neuenglands sofort verboten wird.
10.12.1690
Mit der Ausgabe von Kreditbriefen ("bills of credit") durch die Kolonie Massachusetts entsteht die erste Währung auf dem amerikanischen Kontinent.
09.10.1701
Die englische Kolonie Connecticut beschließt eine Collegiate School zu errichten, aus welcher sich die Yale University entwickelt.
1702
Die Besiedlung von Mobile beginnt.
1737
In Nordamerika beginnt der Queen Anne's War.Gründung von Richmond (Virginia) durch Oberst William Byrd II.
15.06.1752
Benjamin Franklin überprüft seine Theorie, dass Blitze quasi Funken in riesigem Maßstab sind. Er lässt bei herannahenden Gewitterwolken einen elektrischen Drachen steigen, was einen Blitzeinschlag herbeiführt. Der Versuch bewirkt das Entstehen von Blitzableitern.
17.04.1754
Nordamerikanische Kolonien: Die Franzosen vertreiben britische Truppen aus der Gegend des heutigen Pittsburgh (Pennsylvania) und errichten dort Fort Duquesne.
29.05.1754
Mit dem Jumonville-Zwischenfall beginnt der Franzosen- und Indianerkrieg in Nordamerika.
19.06. - 11.07.1754
Kongress von Albany (New York): Verhandlungen über das Verhältnis der britischen Kolonien zu den indianischen Stämmen und den Franzosen, erster Versuch eines Unionsvertrags.
09.07.1755
Eine vor allem aus mit den Franzosen verbündeten Indianern bestehende Truppe fügt einem auf das französische Fort Duquesne (heute Pittsburgh, USA) vorrückenden britischen Heer in der Schlacht am Monongahela eine vernichtende Niederlage zu.
08.09.1755
In der Schlacht am Lake George (heute Bundesstaat New York, USA) besiegen die Briten ein französisches Heer und setzen sich damit im Bereich der Großen Seen fest.
15.08.1756
Die Franzosen erobern das britische Fort Oswego am Ontariosee (heute Bundesstaat New York, USA).
08.07.1758
In der Schlacht bei Ticonderoga (Nordamerika) erleidet eine britische Armee unter General James Abercrombie eine schwere Niederlage gegen die von Louis-Joseph de Montcalm geführten Franzosen.
25.06.1759
Die Briten besetzen das von den Franzosen geräumte Fort Ticonderoga am Lake George.
24.07.1759
Ein französischer Versuch, den britischen Belagerungsring um Fort Niagara am Ontariosee zu durchbrechen, scheitert mit der vernichtenden Niederlage in der Schlacht bei La Belle Familie.
25.07.1759
Die französische Garnison von Fort Niagara kapituliert vor den Briten.
29.09.1760
Der britische Major Robert Rogers nimmt die kampflose Kapitulation des französischen Forts Detroit entgegen.
07.05.1763
Mit einem Angriff auf Fort Detroit beginnt der Pontiac-Aufstand, eine große Revolte der Indianer gegen die britische Kolonialherrschaft.
22.03.1765
Das englische Stempelgesetz nährt den Widerstand der amerikanischen Kolonien.
18.03.1766
Das britische Parlament hebt das Stempelsteuergesetz auf, das in den nordamerikanischen Kolonien Widerstände ausgelöst hatte.
29.06.1767
Das britische Parlament erlässt die so genannten Townshendgesetze die den amerikanischen Kolonien Einfuhrzölle auferlegen. Diese reagieren mit Boykottmaßnahmen.
05.03.1770
Beim Massaker von Boston werden bei einer Straßenschlacht fünf Zivilisten durch eine provozierte britische Bewachungseinheit getötet. Der Vorfall schürt weitere Unzufriedenheit unter den Kolonisten.
16.12.1773
"Boston Tea Party"
01.06.1774
Als englische Reaktion auf die Boston Tea Party tritt die in den Intolerable Acts verfügte Sperre des Hafens von Boston in Kraft.
02.06.1774
Das Parlament in Großbritannien beschließt den Quartering Act, nachdem englische Truppen in Privathäusern der Kolonien einquartiert werden können.
05.09.1774
Der erste Kontinentalkongress formiert sich. Kurz darauf werden die Handelsbeziehungen zwischen Amerika und Großbritannien auf dem Kontinentalkongress abgebrochen.
19.04.1775
Beginn des Krieges zwischen Großbritannien und seinen Kolonisten in Nordamerika (Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg)
10.05.1775
Zweiter Kontinentalkongress in den amerikanischen Kolonien in Philadelphia. Die Schaffung einer gemeinsamen Armee wird beschlossen.
10.05.1775
In der Schlacht von Ticonderoga wird die 52 Mann starke britische Besatzung des gleichnamigen Forts von aufständischen Kolonisten im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gefangen genommen. Es fällt nur ein einziger Schuss und niemand wird beim Kampf ernsthaft verletzt.
15.06.1775
George Washington, ein Plantagenbesitzer aus Virginia, wird zum Oberbefehlshaber des Kontinentalheeres gewählt.
17.06.1775
Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg: Im Kampf um Boston kommt es zur Schlacht von Bunker Hill.
26.07.1775
Benjamin Franklin wird vom amerikanischen Kontinentalkongress zum Generalpostmeister bestimmt und soll das Postwesen innerhalb der 13 englischen Kolonien organisieren. Der United States Postal Service wird daraufhin im selben Jahr gegründet.
15.01.1776
In den Subsidienverträgen überlässt Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel eigene Soldaten an Großbritannien zum Einsatz in Nordamerika.
17.03.1776
Die britischen Truppen beginnen damit, Boston auf dem Seeweg zu räumen. Im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ist es Einheiten unter dem Befehl von George Washington und Henry Knox gelungen, ihre Artillerie in günstige Stellungen zu positionieren, welche die Stadt bestreichen können. Der gegnerische Befehlshaber William Howe ordnet daher eine Evakuierung an.
04.07.1776
In Philadelphia wird die Unabhängigkeitserklärung verkündet. Dieser Moment gilt als Geburtsstunde der Vereinigten Staaten von Amerika.
27.08.1776
Im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gewinnen die Briten gegen die Truppen der Kolonisten in der Schlacht von Long Island und besetzen danach New York City.
09.10.1776
Erste Europäische Siedlung in San Francisco.
28.10.1776
Die Schlacht von White Plains bei New York City gewinnen im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg Briten und ein hessisches Regiment über die amerikanischen Kolonisten unter George Washington. Ihre Chance, die Truppen der Siedler vollends zu dezimieren, lassen die Briten unter dem Befehl von William Howe ungenutzt.
24.12.1776
George Washington überschreitet mit seinen Männern den Delaware und besiegt bei Trenton, New Jersey die Britischen Truppen. Am gleichen Tag noch schlägt er die Briten bei Princeton.
14.06.1777
Der Kontinentalkongress beschließt, das Sternenbanner als Flagge der USA zur verwenden.
11.09.1777
Die Briten unter General William Howe bereiten im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg in der Schlacht am Brandywine in Pennsylvania den Kolonisten unter George Washington eine Niederlage. Sie können auf Philadelphia vorrücken.
29.11.1777
Gründung von San José (Kalifornien).
15.03.1781
Im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg besiegen unter großen Verlusten die von Charles Cornwallis kommandierten Briten die doppelt so große amerikanische Armee unter dem Befehl von Nathanael Greene in der Schlacht von Guilford Court House.
04.09.1781
44 Siedler gründen den Ort Los Angeles, heute die zweitgrößte Stadt in den USA.
05.09.1781
Die Seeschlacht von Chesapeake Bay während des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs bringt der französischen Flotte einen Sieg über das englische Geschwader. Den Landtruppen unter General Charles Cornwallis bleibt dadurch erhoffte Unterstützung versagt.
13.10.1781
Im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beginnt in der Schlacht von Yorktown der entscheidende Angriff der verbündeten Amerikaner und Franzosen auf die von den Briten gehaltene Stadt.
19.10.1781
Mit der Kapitulation der eingeschlossenen britischen Einheiten bei Yorktown (Virginia), die von der Versorgung abgeschnitten sind, gehen die Kampfhandlungen im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zu Ende.
07.01.1782
Die Bank of North America nimmt als erstes kommerzielles Kreditinstitut in den USA ihre Arbeit auf.
03.09.1783
Der Frieden von Paris beendet vorerst den US-amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
14.01.1784
Der amerikanische Kontinentalkongress ratifiziert den mit Großbritannien ausgehandelten Frieden von Paris, welcher den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg nun auch faktisch beendet.
27.01.1785
Mit der University of Georgia wird die erste staatliche US-Universität in Athens (Georgia) gegründet. Vorlesungen beginnen erst Jahre später.
10.09.1785
Friedrich der Große und George Washington unterzeichnen einen Friedens-, Handels- und Freundschaftsvertrag, dessen Grundlage die Anerkennung der erst seit kurzem unabhängigen 13 Staaten der USA seitens Preußens darstellte. Zudem existiert darin ein Novum für damalige solche Verträge: Beide als oberste Chefs der Exekutive ihrer Staaten verlangen und vereinbaren mit ihrer Unterschrift die besondere und unbedingt humane Haft für Kriegsgefangene.
14.07.1787
Mit der Northwest Ordinance, mit der die US-Bundesstaaten an der Ostküste ihre Ansprüche auf Gebiete westlich der Appalachen an die Bundesregierung übertragen, wird das Nordwestterritorium an den Großen Seen gegründet.
17.09.1787
Fertigstellung der Verfassung der USA in Philadelphia.
07.12.1787
Delaware wird 1. Bundesstaat der USA.
12.12.1787
Pennsylvania tritt als 2. der 13 Gründungsstaaten den USA bei.
18.12.1787
New Jersey wird 3. Bundesstaat der USA.
02.01.1788
Georgia wird 4. Bundesstaat der USA.
09.01.1788
Connecticut wird 5. Bundesstaat der USA.
06.02.1788
Massachusetts wird 6. Bundesstaat der USA.
28.04.1788
Maryland wird 7. Bundesstaat der USA.
23.05.1788
South Carolina wird 8. Bundesstaat der USA.
21.06.1788
New Hampshire wird 9. Bundesstaat der USA.
25.06.1788
Virginia wird 10. Bundesstaat der USA.
26.17.1788
New York tritt als 11. Staat der USA bei.
04.02.1789
George Washington wird vom Wahlkongress einstimmig zum ersten Präsidenten der USA gewählt.
04.03.1789
Die Verfassung der USA tritt in Kraft.
03.10.1789
George Washington propagiert als US-Präsident den ersten Thanksgiving Day.
21.11.1789
North Carolina wird 12. Bundesstaat der USA.
29.05.1790
Rhode Island wird 13. Bundesstaat der USA.
04.03.1791
Vermont wird 14. Bundesstaat der USA.
11.05.1792
Der US-Kapitän Robert Gray segelt in die Mündung eines Flusses, den er nach seinem Schiff Columbia Columbia River nennt und für die USA in Besitz nimmt.
17.05.1792
Die Börse von New York wird gegründet.
1.06.1792
Kentucky wird 15. Bundesstaat der USA.
14.03.1794
Eli Whitney erhält in den USA das Patent auf die von ihm erfundene Egreniermaschine zur Entkörnung von Baumwolle. Damit wird der großflächige Anbau der Pflanze in den Südstaaten lukrativ. Für das Abernten werden Sklaven benötigt und eingesetzt.
27.10.1795
Im Pinckney-Vertrag kommt es in Madrid zu spanisch-amerikanischen Vereinbarungen über die gemeinsame Grenze an Mississippi und dem 31. Breitengrad. Beide Seiten gewähren einander freien Schiffsverkehr auf dem Mississippi und US-Kaufleute dürfen Waren in New Orleans einlagern.
01.06.1796
Beitritt Tennessees als 16. Mitgliedstaat zu den USA.
04.03.1797
Amtseinführung von John Adams als 2. US Präsident. Er löst George Washington ab, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr kandidierte.
01.11.1800
US-Präsident John Adams bezieht seinen neuen Amtssitz, das spätere Weiße Haus.
17.11.1800
In Washington D.C. tagt erstmals der US-Kongress im Kapitol, das noch nicht ganz fertiggestellt ist.
04.03.1801
Amtseinführung von Thomas Jefferson als 3. US Präsident, er löst John Adams ab.
16.03.1802
Die US-Militärakademie (USMA) Westpoint wird durch ein von Präsident Thomas Jefferson unterschriebenes Gesetz gegründet.
01.03.1803
Ohio wird 17. Bundesstaat der USA.
30.04.1803
Die USA kaufen für 60 Millionen Franc Louisiana von Frankreich (Louisiana Purchase).
14.05.1804
In den USA beginnt die Lewis-und-Clark-Expedition, der erstmaligen Durchquerung des nordamerikanischen Kontinents bis zum Pazifik.
11.07.1804
In einem Duell verwundet US-Vizepräsident Aaron Burr seinen politischen Rivalen, den früheren Finanzminister und US-Gründervater Alexander Hamilton, so schwer, dass er tags darauf stirbt.
17.08.1807
Robert Fultons Dampfer Clermont nimmt auf dem Hudson River zwischen New York City und Albany den regelmäßigen Dampfschiffsverkehr auf.
22.12.1807
Die USA verbieten im Embargo Act den Handel mit allen fremden Ländern und schließen die Häfen. Hintergrund ist die Kontinentalsperre in Europa, die mit der Gefahr der Beschlagnahme von Schiffsladungen durch Großbritannien oder Frankreich verbunden ist.
06.04.1808
Johann Jakob Astor gründet die "American Fur Company" zum Zwecke des Pelzhandels.
04.03.1809
Amtseinführung von James Madison als 4. US Präsident. Er löst Thomas Jefferson ab.
11.02.1809
Robert Fulton erhält ein US-Patent auf seine Version für ein Dampfschiff. Er hat frühere Entwürfe entscheidend modifiziert und verleiht der Seefahrt damit neue Impulse.
22.12.1809
Der US-Kongress lockert wegen unerwünschter Auswirkungen den Embargo Act und begrenzt das Handelsverbot nur noch auf Großbritannien und Frankreich.
30.04.1812
Louisiana wird 18. Bundesstaat der USA.
18.06.1812
Die USA erklären Großbritannien den Krieg: Beginn des so genannten Kriegs von 1812.
12.07.1812
Amerikanische Truppen unter Brigadegeneral William Hull beginnen eine Invasion Kanadas.
17.07.1812
Britische Truppen erobern zusammen mit indianischen Verbündeten in einem Handstreich die strategisch wichtige amerikanische Grenzfestung Fort Mackinac.
16.08.1812
US-Truppen unter Brigadegeneral William Hull, die sich nach einem vergeblichen Invasionsversuch in Kanada nach Detroit zurückgezogen haben, kapitulieren kampflos vor einer zahlenmäßig unterlegenen britisch-indianischen Armee unter Sir Isaac Brock und Tecumseh.
19.08.1812
Die amerikanische Fregatte USS Constitution (44 Kanonen) zwingt die britische Fregatte HMS Guerriere (38 Kanonen) nach einem verlustreichen Kampf zur Kapitulation. Das britische Schiff ist so schwer beschädigt, dass es versenkt werden muss. Der erste Seesieg eines regulären amerikanischen Kriegsschiffs gegen ein britisches Kriegsschiff erregt in den USA und Großbritannien großes Aufsehen.
13.12.1812
Bei dem Versuch einer Invasion in Kanada erleiden die Amerikaner in der Schlacht von Queenston Heights eine schwere Niederlage gegen zahlenmäßig weit unterlegene britisch-indianische Truppen.
25.10.1812
Die US-amerikanische Fregatte USS United States (44 Kanonen) besiegt in einem Einzelgefecht die britische Fregatte HMS Macedonian (38 Kanonen) und zwingt sie zur Kapitulation.
28.11.1812
Britische Truppen wehren in der Schlacht am Frenchman's Creek einen erneuten amerikanischen Invasionsversuch in Kanada ab.
18.12.1812
Erdbeben unbekannter Stärke in San Juan Capistrano, Kalifornien, USA 40 Tote.
21.12.1812
Erdbeben unbekannter Stärke in Santa Barbara, Kalifornien, USA. 1 Toter.
22.01.1813
Eine britisch-indianische Armee besiegt in der Schlacht bei Frenchtown eine etwa 1.000 Mann zählende amerikanische Truppe und zwingt sie zur Kapitulation. Indianer ermorden anschließend etwa 30–60 verwundete Amerikaner (sog. River Raisin Massacre).
06.06.1813
700 Briten besiegen in der Schlacht bei Stoney Creek (Kanada) über 3.000 Amerikaner.
24.06.1813
Britische Truppen zwingen in der Schlacht bei Beaver Dams eine zahlenmäßig überlegene amerikanische Abteilung zur Kapitulation.
10.09.1813
Die Amerikaner besiegen in der Schlacht auf dem Eriesee ein britisches Flottengeschwader und zwingen die Briten zur Räumung der von ihnen besetzten Teile Michigans.
28.09.1813
Nach ihrer Niederlage in der Schlacht auf dem Eriesee müssen die Briten das 1812 eroberte Detroit und weitere Positionen am Detroit River räumen.
05.10.1813
Die Amerikaner besiegen die sich vom Detroit River zurückziehenden britisch-indianischen Truppen in der Schlacht am Thames River und beseitigen damit die britische Bedrohung ihrer Nordwestgrenze am Eriesee.
26.10.1813
Britisch-kanadische Miliztruppen besiegen in der Schlacht am Chateauguay River eine achtfach überlegene amerikanische Armee und zwingen sie zum Rückzug aus Kanada.
10.11.1813
Britische Truppen besiegen in der Schlacht bei Chrysler's Farm eine zweite, zehnfach überlegene amerikanische Armee, womit eine Doppelinvasion nach Kanada endgültig gescheitert ist.
19.12.1813
Britische Truppen erobern im Handstreich die amerikanische Festung Fort Niagara.
05.05.1814
Die Briten erobern die amerikanische Festung Fort Oswego am Ontariosee.
05.07.1814
Eine amerikanische Brigade besiegt eine britische Truppe in der Schlacht bei Chippewa.
25.07.1814
Die verlustreiche Schlacht bei Lundy's Lane zwischen Briten und Amerikanern bleibt ohne klaren Sieger, zwingt die Amerikaner jedoch zum Rückzug und damit zur Aufgabe ihrer letzten Invasion in Kanada.
24.08.1814
Eine britische Armee besiegt in der Schlacht bei Bladensburg eine fast doppelt so starke amerikanische Milizarmee und erobert die US-Hauptstadt Washington. Das Kapitol wird zerstört, das Weiße Haus beschädigt, und Präsident James Madison muss mit seiner Regierung nach Virginia fliehen. Die USA erleben damit die größte militärische Demütigung ihrer Geschichte.
24.12.1814
Der Friede von Gent beendet den Britisch-Amerikanischen Krieg.
8.01.1815
US-Milizionäre unter Andrew Jackson bezwingen in der Schlacht von New Orleans ein britisches Invasionsheer unter Sir Edward Michael Pakenham. Damit endet der so genannte "Krieg von 1812". Beide Seiten waren über den bereits vereinbarten Friedensschluss noch nicht informiert gewesen.
11.12.1816
Indiana wird 19. Bundesstaat der USA.
04.03.1817
James Monroe wird nach James Madison US-Präsident.
8.03.1817
Die New York Stock Exchange gibt sich ein Börsenreglement und richtet eine formelle Geschäftsorganisation ein.
12.07.1817
Der US-Bundesstaat Virginia führt eine Gesundheitssteuer für Nichtraucher ein, weil sie von der Tabaksteuer nicht belastet werden.
10.12.1817
Mississippi wird 20. Bundesstaat der USA.
20.10.1818
Die USA und Großbritannien einigen sich auf den 49. Breitengrad als Grenze der USA und Kanada.
03.12.1818
Illinois wird 21. Bundesstaat der USA.
1818
Die Chickasaw treten ihr nördliches Territorium, das heutige westliche Tennessee an die USA ab.
22.02.1819
Die Vereinigten Staaten von Amerika kaufen Florida von Spanien. Der Staat Florida wird 1845 gegründet.
14.12.1819
Alabama wird 22. Bundesstaat der USA.
15.03.1820
Maine wird 23. Bundesstaat der USA.
20.03.1820
Der Missouri-Kompromiss von Henry Clay regelt für die nächsten 30 Jahre die Frage der territorilalen Ausweitung der Sklaverei in den USA.
22.02.1821
Mit Inkrafttreten des Adams-Onís-Vertrags geht (Ost-)Florida, für 5 Millionen Dollar und den Verzicht auf Ansprüche auf Texas von Seiten der USA, von Spanien an die USA.
10.08.1821
Missouri wird 24. Bundesstaat der USA.
02.12.1823
US-Präsident James Monroe formuliert in seinem Bericht an den Kongress der Vereinigten Staaten die Monroe-Doktrin. Darin behauptet er die Existenz zweier politischer Sphären, betont die Nichteinmischung der USA in europäische Konflikte und fordert ein Ende aller Kolonialisierungsbestrebungen in Amerika.
24.07.1824
In der Zeitung "The Harrisburg Pennsylvanian" wird das erste Beispiel einer Meinungsumfrage veröffentlicht. Im Rennen um die US-Präsidentschaft liegt Andrew Jackson gegenüber John Quincy Adams mit 335:169 Stimmen im Stimmungsbild vorn. Jackson gewinnt später, doch Präsident wird im Jahr 1825 Adams.
04.03.1861
Abraham Lincoln tritt als 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein Amt an.
12.04.1861
Mit dem Beschuss von Fort Sumter im Hafen von Charleston durch die konföderierten Truppen unter General P.G.T. Beauregard beginnt der amerikanische Bürgerkrig.
01.-03.07.1863
Schlacht von Gettysburg (Pennsylvania): General Lee's Vormarsch in den Norden wird gestoppt und er muss den Rückzug nach Virginia antreten. Der Ausgang der Schlacht zugunsten der Union wird allgemein als Wendepunkt im Bürgerkrieg betrachtet und leitete den Niedergang der Konföderation ein.
09.04.1865
Der konföderierte General Robert E. Lee kapituliert bei Appomattox Court House vor dem Oberbefehlshaber der Unionstruppen General Ulysses S. Grant. Obwohl noch mehrere konföderierte Truppen im Feld verbleiben, war der Bürgerkrieg mit Lee's Waffenstreckung praktisch zu Ende.
14.04.1865
Mit dem Ruf "Sic semper tyrannis" erschießt der Schauspieler John Wilkes Booth im Ford's New Washington Theatre den amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln, der am nächsten Morgen um 7:22 Uhr seinen Verletzungen erliegt.